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<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>HWK Chemnitz - Aktuelle Meldungen</title><link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/</link><description>Aktuelle Meldungen aus der Handwerkskammer Chemnitz</description><language>de</language><image><title>HWK Chemnitz - Aktuelle Meldungen</title><url>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url><link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/</link><width>18</width><height>16</height><description>Aktuelle Meldungen aus der Handwerkskammer Chemnitz</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 10:22:00 +0200</lastBuildDate><item><title>Eric auf der Walz</title><link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M52ab1f1378a.0.html</link><description>Steinmetzgeselle Eric Posern wandert in alle Himmelsrichtungen </description><content:encoded><![CDATA[Eric Posern, Steinmetzgeselle aus Limbach-Oberfrohna, ist seit einem Jahr auf der Walz. Jeden Tag trifft er neue Leute und lernt Deutschland besser kennen. Hier sein neuester Bericht:<br />„Neulich traf ich einen anderen Wandergesellen, der mich zu einer Losgehparty in Brandenburg (Nähe Berlin) einlud. Auf dieser Abschiedsfeier wird der künftige Wandergeselle von seiner zivilen Kleidung getrennt und in seine Uniform gesteckt, die er dann während der gesamten Walz tragen muss. Mit Bange erwartet der Geselle anschließend die Prozedur mit dem Ohrring: Mit Hammer und Nagel wird sein Ohr auf einem Holztisch festgenagelt. Er kommt erst wieder los, wenn er sich freigekauft hat. Von da an darf er dann den typischen Ohrring tragen. Also, alles etwas brutaler als beim Juwelier. Das Gaudi ist eher auf der Seite seiner Kumpel. Früher wurde einem unehrenhaften Wandergesellen der Ohrring aus dem Ohr gerissen, damit war er als ,Schlitzohr‘ gekennzeichnet. Demnächst mehr! Euer Eric r. frd. Stm. (rechtschaffener fremder Steinmetz).“<br /><br />]]></content:encoded>
<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:22:00 +0200</pubDate>
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<title>Fachkräfteforum Zuwanderung</title>
<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M59050891750.0.html</link>
<description>Am 16. Mai 2012 in Dresden</description>
<content:encoded><![CDATA[Sachsen macht sich stark für eine qualifizierte Zuwanderung. Mit steigendem Wirtschaftswachstum wächst der Bedarf an Fachkräften. Der Bevölkerungsrückgang verringert gleichzeitig die Anzahl der Erwerbstätigen. Der Freistaat wird seinen Bedarf an Fachkräften nur unzureichend durch die Ausschöpfung und Entwicklung des in Sachsen vorhandenen Fachkräftepotenzials decken können. Daher ist es erklärtes Ziel des Freistaates, ausländische Fachkräfte für die sächsische Wirtschaft zu gewinnen.<br />Vor diesem Hintergrund laden der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok und der Sächsische Staatsminister des Innern Markus Ulbig Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Bildung und Verbänden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein zum Fachkräfteforum Zuwanderung.
Diskussion: Wie kann erfolgreich um kluge Köpfe aus aller Welt für Sachsen geworben werben? Was sind die Rahmenbedingungen für die Schaffung einer Willkommenskultur? Welche internationalen Praxismodelle können als Beispiel dienen?<br /><br /><b>Wann?</b> 16. Mai 2012, 8.30 bis 16.30 Uhr<br /><b>Wo?</b> Internationales Congress Center Dresden<br /><b>Programm und Anmeldung:</b> <link http://www.fachkraefteforum.sachsen.de/211.htm>http://www.fachkraefteforum.sachsen.de/211.htm</link>
Dietmar Mothes (Präsident der Handwerkskammer Chemnitz und Vizepräsident des sächsischen Handwerkstages) ist Teilnehmer der Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Anthony Hyman (Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden), Armin Laschet und Prof. Dr. Klaus J. Bade]]></content:encoded>
<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:19:00 +0200</pubDate>
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<title>Neuer Rundfunkbeitrag ab 2013 </title>
<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M51a563909fd.0.html</link>
<description>Zurzeit werden auch die Daten von Handwerksbetrieben erfasst </description>
<content:encoded><![CDATA[<b>Zurzeit werden auch die Daten von Handwerksbetrieben erfasst – Beitragshöhe an Anzahl der Beschäftigten gekoppelt</b><br />&nbsp;<br />Bei der Diskussion um die künftige Gestaltung des Rundfunkbeitrags hat sich das Handwerk mehrfach in die Diskussion eingebracht, um kleine und mittlere Betriebe vor zusätzlichen Belastungen zu schützen. Zum 1. Januar 2013 wird die Umstellung von Rundfunkgebühren auf den Rundfunkbeitrag in Kraft treten. Deshalb haben die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) bzw. die Rundfunkanstalten bereits mit der Erfassung der beitragspflichtigen Betriebe begonnen. <br />Ab 2013 ist die Pflicht der Unternehmen zur Entrichtung des Rundfunkbeitrages nicht mehr an das Vorhandensein von Empfangsgeräten gekoppelt, sondern vor allem an die Anzahl der Beschäftigten pro Betriebsstätte. Demzufolge müssen Kleinbetriebe mit bis zu acht Beschäftigten (pro Betriebsstätte) nur noch einen Drittelbeitrag in Höhe von 5,99 Euro entrichten. Für Betriebsstätten mit bis zu 19 Beschäf-tigten ist ein voller Beitrag in Höhe von 17,98 Euro und für Betriebsstätten mit 20 und mehr Beschäftig-ten sind mindestens zwei Beiträge zu zahlen. <br />Bei der Ermittlung der Anzahl der Beschäftigten werden nur die sozialversicherungspflichtigen Voll- und Teilzeitbeschäftigten mitgerechnet. Eine Beitragspflicht besteht außerdem für betriebliche Kraftfahrzeuge. Je Betriebsstätte ist ein Fahrzeug beitragsfrei; für jedes weitere Fahrzeug ist ein Drittelbeitrag in Höhe von 5,99 Euro zu entrichten. Keine Beitragspflicht besteht für Selbstständige, deren Betriebsstätte sich in der privaten Wohnung befindet, für die bereits ein Rundfunkbeitrag entrichtet wird. <br />Gemäß Staatsvertrag besteht grundsätzlich die Pflicht zur Auskunftserteilung. Daher sind die Schreiben der GEZ bzw. der Rundfunkanstalten unbedingt zu be-achten. Vorteile ergeben sich für die Kleinst- und Kleinunternehmen, da die Beitragspflicht nun an die Anzahl der Betriebsstätten und der Beschäftigten anknüpft. Der wesentliche Anteil der im Handwerk tätigen Betriebe lässt sich in die ersten beiden Kategorien (bis 8 bzw. 9 bis 19 Mitarbeiter pro Betriebsstätte) einordnen. <br />Ihre Fragen dazu beantwortet Harald Kleinhempel, Telefon 0371 5364-245 oder E-Mail h.kleinhempel@hwk-chemnitz.de.]]></content:encoded>
<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:00:00 +0200</pubDate>
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<title>Mikrodarlehen für Existenzgründer</title>
<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M5dca85a9d83.0.html</link>
<description>Interview mit Niels Gehrmann, Direktor Europäischer Sozialfonds in der Sächsischen Aufbaubank (SAB)</description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>Mikrodarlehen gewährleisten jungen Unternehmen in Sachsen die ersten Investitionen</h3>
<br />Der Branchenausschluss für Existenzgründer beim ESF-Mikrodarlehen stand lange unter Kritik. Inzwischen ist die Entscheidung korrigiert worden. Die Startfinanzierung ist wieder allen Existenzgründern und Kleinstbetrieben im Handwerk zugänglich. Die Deutsche Handwerks Zeitung sprach darüber mit Niels Gehrmann, Direktor Europäischer Sozialfonds in der Sächsischen Aufbaubank (SAB):<br /><br /><b>Herr Gehrmann, das ESF-Mikrodarlehen bildet für Existenzgründer eine wichtige Starthilfe. Ist das Interesse an dieser Finanzierung immer noch groß?</b><br />Das Förderprogramm gibt es jetzt schon seit 2006 und die Nachfrage ist ungebrochen. Bisher hat die Sächsische Aufbaubank 2.379 Darlehen mit einer Darlehenssumme von fast 36 Millionen Euro ausgereicht. Wir freuen uns, dass damit 1.431 Arbeitsplätze in Sachsen zusätzlich geschaffen wurden. <br /><br /><b>Wer kann das Mikrodarlehen beantragen?</b><br />Das Darlehen bis zu 20.000 Euro können nicht nur Existenzgründer, sondern auch Unternehmer mit weniger als zehn Mitarbeitern in den ersten fünf Jahren nach Gründung beantragen. Generell gilt, dass erst ein Antrag gestellt werden muss und nach Genehmigung durch die SAB mit dem Vorhaben begonnen werden darf. <br />Ein Existenzgründer kann ja auch ein „normales“ Förder- oder Hausbankdarlehen nutzen. <br /><br /><b>Warum sollte er denn ausgerechnet ein Mikrodarlehen beantragen?</b> <br />Bei der Beantragung des Mikrodarlehens werden von uns keine Sicherheiten gefordert. Der Antrag kann direkt bei der SAB gestellt werden. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu einer herkömmlichen Finanzierung. Außerdem besteht die Möglichkeit bei einer maximalen Laufzeit von fünf Jahren eine tilgungsfreie Zeit (6 oder 12 Monate) zu wählen. Noch ein weiterer Vorteil: Sondertilgungen sind jederzeit gebührenfrei möglich. Generell fallen für die Bearbeitung keine Gebühren an.<br />Die Voraussetzungen für das Mikrodarlehen sind im letzten Jahr verändert worden.<br /><br /><b>Haben sich für die Antragsteller Verbesserungen oder Verschlechterungen ergeben?</b><br />Für unsere Kunden ist das Mikrodarlehen noch attraktiver geworden, weil der Kreis der Antragsteller erweitert wurde. Darüber hinaus können Unternehmen jetzt bis fünf Jahre nach der Gründung das Darlehen nutzen, vorher nur bis drei. Damit unterstützen wir die Wachstumschancen der jungen Kleinstunternehmen. Oftmals wurden Maschinen und Einrichtungen bei der Gründung gebraucht angeschafft. In den ersten fünf Jahren sind diese im wahrsten Sinne des Wortes verbraucht, so dass Ersatzinvestitionen anstehen und finanziert werden müssen. Dafür steht den jungen Unternehmen das Darlehen jetzt zwei Jahre länger zu Verfügung.<br /><br /><b>Wenn sich Interessenten für ein Mikrodarlehen entscheiden. Wie müssen Sie konkret vorgehen?</b><br />Die Berater der SAB und der Kammern unterstützen jeden bei der Beantragung des Mikrodarlehens. Am besten einen persönlichen Beratungstermin bei der Kammer oder der SAB vereinbaren. Vorab kann man sich aber auch im Internet unter www.sab.sachsen.de/mikrodarlehen informieren. <br /><br />&#9642; Informationen zu den Mikrodarlehen bei der Handwerkskammer Chemnitz Telefon: 0371 5364-206, E-Mail: betriebsberatung@hwk-chemnitz.de sowie bei der SAB,&nbsp; 0351 4910-4950, E-Mail: servicecenter@sab.sachsen.de. <br /><br />&#9642; Info: ESF-Mikrodarlehen<br />Mit dem Mikrodarlehen können Existenzgründer und Kleinstunternehmen (mit weniger als zehn Mitarbeitern) bestimmter Branchen in den ersten fünf Jahren nach Geschäftsaufnahme ein zinsgünstiges Darlehen über maximal 20.000 Euro direkt bei der SAB beantragen. Mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren kann das Darlehen mit einem Zinssatz in Höhe von 4,11 Prozent p.a. effektiv (Stand: 12. März 2012)&nbsp; jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung getilgt werden.<br /><br />]]></content:encoded>
<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title>Eric auf der Walz</title>
<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M5a110e6a98f.0.html</link>
<description>Steinmetzgeselle Eric trifft auf sorbische Einwohner</description>
<content:encoded><![CDATA[Steinmetzgeselle Eric Posern aus Limbach-Oberfrohna hat sich wieder von der Walz gemeldet. Das Leben als Wandergeselle führt ihn kreuz und quer durch Deutschland:<br />„Ich bin also nach Dresden getrampt zu Freunden, die in Dresden studieren. Dort hab ich bei der Gelegenheit gleich mal die sorbischen Eltern eines Kameraden besucht und für ihn stellvertretend seinen Geburtstag gefeiert. Es gibt ja in Deutschland rund 60.000 Sorben. Ein Drittel von ihnen lebt in der Nieder- und Oberlausitz. Wir mir meine Gastgeber erzählten, pflegen sie ein überaus reges Vereinsleben. Es gibt sogar sorbische Schulen, Theater- und Rundfunkprogramme. Das alles sorgt dafür, dass die Kultur dieser slawischen Volksgruppe gefördert wird. In vielen Familien wird noch sorbisch gesprochen. Aber da hätten wir uns wohl überhaupt nicht verstanden. Steinmetz heißt auf Sorbisch übrigens „kamjenje&#263;esar“ – für einen echten Sachsen ein wahrer Zungenbrecher. <br />Das nächste Mal melde ich mich aus Brandenburg. Euer Eric r.frd. Stm. (rechtschaffener fremder Steinmetz).“<br /><br />]]></content:encoded>
<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title>Ausbildungspreis ausgelobt</title>
<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M56247354dac.0.html</link>
<description>Bewerbungen für Walter-Hartwig-Preis bis 27.4.2012</description>
<content:encoded><![CDATA[Die Handwerkskammer Chemnitz vergibt an Mitgliedsbetriebe für hervorragende Ausbildungsleistungen den Walter-Hartwig-Preis. Wer sich beteiligen möchte, sollte den Bewerbungsbogen bis 27. April 2012 an die Abteilung Berufsausbildung der Handwerkskammer Chemnitz, Limbacher Straße 195, 09116 schicken. Die Auszeichnung erfolgt am 3. September 2012.<br /><br />Derzeit werden 5.400 Lehrlinge von den Mitgliedsbetrieben aus dem Kammerbezirk Chemnitz ausgebildet.<br /><br />Fragen dazu beantwortet Kai Utech, Telefon 0371 5364-186 bzw. E-Mail: <link berufsausbildung@hwkchemnitz.de>berufsausbildung@hwkchemnitz.de</link>
<link fileadmin/user_upload/Allgemein/Aktuelle_Meldungen/2012_-_Wir_bilden_aus_-_Bewerbungsbogen.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Bewerbungsbogen hier herunterladen</link>
]]></content:encoded>
<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:48:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title>Anerkennungsgesetz in Kraft</title>
<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M56bf01472d7.0.html</link>
<description>Seit 1. April 2012 gültig</description>
<content:encoded><![CDATA[Seit 1. April 2012 ist das &quot;Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen&quot; (Anerkennungsgesetz) in Kraft. Informationen dazu finden Sie <link 843 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">hier</link>.<br /><br />]]></content:encoded>
<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:53:00 +0200</pubDate>
</item>
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<title>„Fachkräfteproblem?“</title>
<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M52638be3a6d.0.html</link>
<description>Chemnitzer Tischlermeister traf Bundeswirtschaftsminister</description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>„... Für mich als Unternehmer kein Thema.“&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </h3>
<h4>Chemnitzer Tischlermeister Sebastian Schulz traf Bundeswirtschaftsminister Rösler auf der IHM in München&nbsp; </h4>
<br />Zu einem Informations- und Meinungsaustausch mit rund 20 Unternehmern aus Handwerk und Mittelstand traf Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am 14. März 2012 in München bei der Internationalen Handwerksmesse (14. - 20. März 2012) zusammen. Einer der Teilnehmer war der Chemnitzer Tischlermeister Sebastian Schulz. Nach dem Treffen stellte sich Schulz den Fragen der Sachsen-Redaktion der Deutschen Handwerks Zeitung.<br />&nbsp;<br /><b>DHZ:</b> Deutschlands Handwerk wird von mehr als 900.000 Unternehmern repräsentiert. Wie kam es dazu, Herr Schulz, dass Sie mit einer Einladung zum Spitzentreffen mit dem Wirtschaftsminister bedacht wurden? &nbsp;<br /><b>Schulz:</b> Das kann ich nur vermuten. Vor Jahren traf ich mal den damaligen Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement. Ich wurde im Rahmen der „Initiative für Beschäftigung“ geehrt. Damals regte ich an: Man müsste zu einem regelmäßigen Dialog der Politik mit der Basis, mit den kleinen und mittleren Unternehmern kommen. Durchaus möglich, dass man sich jetzt an mich erinnert hat. <br />&nbsp; <br /><b>DHZ:</b> In einer ersten Reaktion auf das Gespräch mit dem Minister lobte ZDH-Präsident Otto Kentzler&nbsp; Rösler&nbsp; als einen&nbsp; „Minister zum Anfassen“. Er habe in der Unternehmerrunde genau zugehört. Auch Ihre Meinung? &nbsp;<br /><b>Schulz:</b> Ja, es war wirklich ein guter Gedankenaustausch. Der Minister hat jeden Teilnehmer ums Wort gebeten, sich zu jeder Wortmeldung Notizen gemacht. Drei Schwerpunktthemen standen im Mittelpunkt: Energiewende, Unternehmensfinanzierung und Fachkräftebedarf. Ich habe die&nbsp; Gelegenheit genutzt und&nbsp; dem Minister ein Thesenpapier der Chemnitzer Wirtschaftsjunioren sowie einen Brief unseres Landesinnungsverbandes übergeben. Darin haben wir Punkte aufgelistet, die uns derzeit besonders bewegen: von Wettbewerbsverzerrungen über Fachkräftemangel bis zum Thema Umweltzone. Wir sind auf die Antwort aus Berlin gespannt. Im Übrigen: In punkto Finanzierung der Innungsarbeit sind wir durch München jetzt auch mit Otto Kentzler im Gespräch. <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><b>DHZ:</b> Stichwort Fachkräftemangel. Ein Fakt, der auch wegen des demografischen Knicks, die Gemüter vieler Handwerksunternehmer erhitzt. Wie sieht´s diesbezüglich in Ihrem Unternehmen aus?&nbsp; &nbsp;<br /><b>Schulz:</b> Auch wenn sich mancher mei-ner Berufskollegen wundern wird: Für mich ist das Fachkräfteproblem kein Thema. Fürs Ausbildungsjahr 2012/13 habe ich schon jetzt acht Bewerbungen auf eine Lehrstelle vorliegen. Ich kann nur jedem Unternehmer raten, von sich aus aktiv zu werden, auf junge Leute zuzugehen. Talente lassen sich nur aufspüren, indem man frühzeitig in Mittel- und Förderschulen geht, auf Bildungsmessen präsent ist, „Schnupper-Praktika“ während der Schulferien anbietet und dergleichen mehr. <br />&nbsp; <br /><b>DHZ: </b>Von der arg geschrumpften Zahl an Lehrstellenbewerbern abgesehen, klagen ausbildungswillige Meister häufig über zu geringen Leistungswillen und Motivation von Real- und Haupt-schulabgängern, über Defizite im Rechnen, Schreiben, Lesen.&nbsp; Für Sie nachvollziehbar? &nbsp;<br /><b>Schulz:</b> Nein, auch diese Erfahrung habe ich so bisher nicht gemacht. Seit Gründung des Unternehmens 1990 habe ich mehr als 70 Lehrlinge ausge-bildet; 14 Gesellen machten seither ihren Meisterbrief. Die meisten Absol-venten schlossen mit guten und sehr guten Ergebnissen&nbsp; ab. Aber richtig ist natürlich auch: Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, wenn wir engagierte und motivierte Leute gewinnen und auf Dauer halten wollen. Insofern brauchen wir wieder mehr feste statt befristete Arbeitsplätze. Damit junge Menschen für die Zukunft planen, eine Familie gründen können. Hier ist besonders die Politik gefordert. <br /><br />(Gespräch: Frank Wetzel)&nbsp; &nbsp;<br /><br /><br />ZUR PERSON: Sebastian Schulz, Jahrgang 1963, Meister im Tischlerhandwerk seit 1986,&nbsp; gründete 1990 in Chemnitz eine eigene Existenz, derzeit 20 Beschäftigte, davon fünf Lehrlinge, Mitglied der Tischlerinnung Chemnitz. Einen guten Ruf erwarben sich Schulz und seine Mitarbeiter durch erstklassig ausgeführte Großaufträge (u. a. das Gestühl der Dresdner Frauenkirche), aber auch als Restauratoren (u. a. Schlosskapelle Lichtenwalde bei Chemnitz).&nbsp; &nbsp;<br />Aus dem Unternehmen gingen wiederholt Sieger bzw. Platzierte z. B. im Berufswettbewerb des deutschen Handwerks PLW auf Landes- und Bundesebene hervor.<br /><br />]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sinfonie des Handwerks</title>
			<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M5e4d6e3d857.0.html</link>
			<description>Die Imagekampagne hat einen neuen Spot.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Imagekampagne hat einen neuen Spot.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 10:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eric auf der Walz</title>
			<link>http://www.handwerkskammer-chemnitz.de/Aktuelle-Meldungen-Details.204+M5b0f14e139a.0.html</link>
			<description>Voriges Jahr im März begann Steinmetz Eric Posern seine Walz</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Oft hört man wochenlang nichts von ihm – da wissen wir, dass es ihm gut geht!“, die Rede ist von Wandergesellen Eric Posern und der so über ihn spricht, ist dessen Vater Detlef Posern, Straßenbau-Ausbilder im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Chemnitz. Der Kontakt nach Hause klappt nur selten, denn das Handy ist tabu. Genau ein Jahr lang ist der Steinmetzgeselle aus Limbach-Oberfrohna nun auf der Walz und lässt die Leser der DHZ an seinen Erlebnissen teilhaben. Für Vater Detlef ein überaus verlockendes Abenteuer: “Nirgendwo sonst kann man solche Erfahrungen mit Land und Leuten machen, Kontakte knüpfen, verschiedene Kulturen kennenlernen.“ Außerdem befasse sich der Sohn mit fremden Gesteinsarten, Bearbeitungstechniken und Werkzeugen – das sei die beste Weiterbildung. Im zweiten Wanderjahr will Eric Posern Deutschland verlassen und nach Großbritannien und Norwegen reisen. Das Sommerhalbjahr verspricht auch mehr Arbeitsgelegenheiten. Etwa je die Hälfte der drei Jahre Wanderschaft wird er arbeiten bzw. wandern. Wie er seinen Eltern mitteilte, schlägt er sich tapfer und übernachtet, wo es sich kostenfrei ergibt, sowohl auf der Parkbank als auch im Hotel. „Es ist wichtig, über den Tellerrand hinauszuschauen, Handwerker müssen ihren Horizont erweitern“, meint Vater Detlef. Er selbst hatte die Gelegenheit zur Wanderschaft nicht, engagiert sich dafür jetzt bei Good-Will-Aktionen mit Berufskollegen aus der Schweiz und aus Österreich. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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